» Ein guter Tag für das Zugpersonal

Liebe Kolleginnen und Kollegen, für viele Menschen war der 12. September 2017 ein Tag wie jeder andere. Doch für die Lokomotivführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen, Disponenten, Trainer und Instruktoren bedeutete dieser Dienstag weitaus mehr: Mit dem Tag des Zugpersonals zeigten die GDL-Mitglieder bundesweit Flagge ... mehr

Ein guter Tag für das Zugpersonal

Voraus Editorial - GDL Aktuell - 11.10.2017

Weselsky460-2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen, für viele Menschen war der 12. September 2017 ein Tag wie jeder andere. Doch für die Lokomotivführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen, Disponenten, Trainer und Instruktoren bedeutete dieser Dienstag weitaus mehr: Mit dem Tag des Zugpersonals zeigten die GDL-Mitglieder bundesweit Flagge und setzten ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität und der Zusammengehörigkeit.

In rund 20 Bahnhöfen der Republik informierten Bezirks-und Ortsgruppenvorsitzende, Betriebsräte und Arbeitskreissprecher gemeinsam mit der GDL-Jugend und dem FairnessPlan an grün gestalteten Infoständen über ihre Berufe und gaben Auskunft zu allen Fragen rund um die GDL. Vielerorts sorgten Kaffee, Kuchen und kleine Snacks für das leibliche Wohl – und so mancher Lokomotivführer freute sich über einen Imbiss, den die Standbesatzung ihm zur Stärkung an den Zug brachte.

Das Echo auf den Aktionstag fiel überwältigend aus: Lob, Begeisterung und ein vielfaches „Weiter so“ zeigen das wiedererwachte Selbstbewusstsein der Mitglieder des Zugpersonals und den neu geweckten Stolz auf ihre ehrenwerte Berufe. Der Dank der GDL und auch mein ganz persönlicher Dank gilt allen Beteiligten und den vielen fleißigen Helfern, die diesen Tag durch ihren ehrenamtlichen Einsatz zu einem großartigen gemeinschaftlichen Erlebnis gemacht haben.

Doch Festtagslaune herrscht nicht überall. So waren bei den im DB-Tarifabschluss vereinbarten Mindestnormen zur Ruhetagsgestaltung und zur persönlichen Planungssicherheit übergangsbedinge Anwendungsprobleme zwar zu erwarten. Aber darüber hinaus werden die Neuregelungen immer wieder torpediert. Ganz bewusst und offen tarifwidrig versuchen nicht mehrheitlich geführte GDL-Betriebsräte, zum Teil Hand in Hand mit den Arbeitgebern, die Regelungen des BuRa-ZugTV zu unterlaufen. Hier sind vor allem die GDL-Betriebsräte gefordert. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass die tarifvertraglichen Rahmenbedingungen der Arbeitszeitplanung eingehalten werden.

Ein Wort zum Schluss: Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat der Netinera Deutschland GmbH wurde der Kollege Andreas Panczyk im Arbeitnehmermandat bestätigt, während mir erneut das Mandat als Gewerkschaftsvertreter übertragen wurde. Wir danken den Wählern für ihr Vertrauen und versichern, auch künftig stark, unbestechlich und erfolgreich die Stimme der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Netinera GmbH zu sein.

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