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Klare Bestätigung für„Mehr Plan, mehr Leben“

Planbare Freizeit wichtiger als mehr Entgelt

Pressemitteilung - GDL Aktuell - 07.07.2017

Vor die Wahl zwischen weniger Arbeit oder mehr Entgelt gestellt, hat sich die Mehrheit des Zugpersonals für mehr Freizeit entschieden. Dies belegen die heute veröffentlichen Zahlen der DB. „Das ist die eindrucksvolle Bestätigung unseres Mottos 'Mehr Plan, mehr Leben', so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky.

Basis ist immer die 38-Stundenwoche
Anders als öffentlich dargestellt hat die GDL kein Wahlrecht in ihre Tarifverträge aufgenommen, für 2,6 Prozent mehr Geld in der 39-Stundenwoche weiterzuarbeiten. Stattdessen bot der GDL-Tarifvertrag schon immer die Möglichkeit, die individuelle Arbeitszeit unter Anpassung des Entgelts abzusenken – oder auch zu erhöhen. Die GDL hat darüber hinaus per Wahlrecht die Möglichkeit eröffnet, sich zwischen der Arbeit in der 38-Stundenwoche oder der Arbeit in der 39-Stundenwoche bei sechs Tagen mehr Urlaub zu entscheiden. Das Entgelt in den GDL-Tarifverträgen basiert jedoch immer auf der 38-Stundenwoche.

Ende der Ungewissheit
„Die im GDL-Tarifvertrag verankerten Arbeitszeit- und Ruhezeitregelungen und eine verbindliche Schichtplanung erlauben den Lokomotivführern und Zugbegleitern, ihre Freizeit verlässlich und stabil zu planen“, so Weselsky. „Das Zugpersonal honoriert sehr deutlich das Ende der Ungewissheit bei Reisen, schulischen Anlässen und Vereinsaktivitäten und es bedeutet zugleich eine endlich wieder bessere soziale Einbindung der Beschäftigten.“

Dass die Berufe des Zugpersonals dadurch insgesamt wieder attraktiver werden, nicht zuletzt in Hinblick auf den dringend benötigten Nachwuchs, gehört zu den erfreulichen und von der GDL beabsichtigten Folgewirkungen der Regelungen.

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