» Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Er wurde am 9. Mai 2017 in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. ... mehr

Westfälische Landes-Eisenbahn

Ärger steht ins Haus

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 03.05.2017

„Wir sind dann mal weg." Mit diesem kurzen Satz ist das Verhalten der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) während der Verhandlungen zum Flächentarifvertrag für den Schienengüterverkehr (BuRa-LfTV/SGV) am 28. April 2017 in Frankfurt am Main am besten beschrieben. Damit ist das Unternehmen nicht mehr in der Gruppe des BuRa-LfTV/SGV, sondern will künftig wieder separate Tarifverträge mit der GDL abschließen.

Das ist eine schlechte Wahl in vielerlei Hinsicht. Zum einen dürfen die GDL-Mitglieder im Unternehmen nun sauer werden, weil das Unternehmen damit die Notwendigkeit geschaffen hat, umfangreiche Verhandlungen aufzunehmen. Eine tarifvertraglich vereinbarte Lohnerhöhung und andere Verbesserungen, wie bei den Zulagen und bei Urlaub, sind damit in die Ferne gerückt. Im Moment kann die GDL noch nicht einschätzen, wie weit. Augenblicklich gibt es weder eine Agenda noch Verhandlungstermine. Das Unternehmen hat sich offenbar keine Gedanken gemacht, was mit diesem Schritt eigentlich bewirkt wird.

Wenn die WLE aber das Ziel verfolgen sollte, damit den für das Zugpersonal üblichen tarifvertraglichen Regelungen künftig zu entgehen, wird sich der Irrtum in dieser Sache sehr schnell zeigen.

Die GDL lässt jetzt zunächst erst einmal eine Woche vergehen. Legt das Unternehmen bis dahin kein Konzept vor, gibt es eine Aufforderung mit Fristsetzung. Und was passiert, wenn das Unternehmen die Frist versäumt? Nun ja, in den wesentlichen Regelungen des Tarifve

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